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Moor ist ein einzigartiges Heilmittel aus der Natur. Es regt den Stoffwechsel an, wirkt entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Viele chronische Erkrankungen wie Rheuma, Nervenentzündungen oder Rückenbeschwerden lassen sich durch die Wirkung des Moores lindern. Auch systemische Wirkungen wie Hormonregulierung, Entgiftung des Körpers, Immunstärkung und ausgleichende Wirkung bei Stress und Burnout werden dem Moor zugeschrieben.

Das Moor ist vor etwa 8.000 bis 12.000 Jahren beim Abschmelzen der Gletscher entstanden. In kleinen Seen hat sich aus verrotteten Gräsern, Büschen und Bäumen eine Moorschicht mit vielen biologisch aktiven Pflanzenstoffen entwickelt. Dazu zählen Huminsäure, Kieselsäure, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium, Kalzium und mehr. Chemische Zusätze werden dem Moor nicht beigefügt. Der Säuregehalt und antibiotische Stoffe sorgen für seine Keimfreiheit.

Das Badetorf für die Anwendungen im Kulturhotel Fürst Pückler Park wird im nahegelegenen Altteicher Moor bei Weißwasser abgebaut und ist eins der huminsäurereichsten Moore in ganz Deutschland.

Wirkung des Naturmoors

Die Heilkräfte des Moores können sich in einem warmen Vollbad besonders gut entfalten. Moor ist ein sehr guter Wärmespeicher, der die Wärme lange hält. Bei einem Bad wird die Wärme langsam an den Körper abgegeben, deutlich langsamer als durch Wasser. Dadurch ist eine tiefere Wärmedurchdringung in den Körper möglich, und die Wirkstoffe werden tief an Organe und Muskeln abgegeben. Durch die Wärme scheidet die Haut toxische Stoffe und Schlacken aus, die Funktion von Magen und Darm wird verbessert, und die Muskulatur entspannt sich. Durch den thermischen Auftrieb  verleiht ein Vollbad im Naturmoor das Gefühl des Schwebens und eine spürbare Entlastung für die Gelenke.

Indikationen für Behandlungen mit Naturmoor

  • Verschleiß des Bewegungsapparates: Arthrose, Operationen an Gelenken und Rücken
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: Arthritis, Rheuma, Morbus Bechterew
  • Frauenerkrankungen: klimakterische Beschwerden, Unterstützung bei Kinderwunsch
  • Chronische Schmerzsyndrome: Osteoporose, Fibromyalgie
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